Rechenschule
Hat mein Kind eine Rechenschwäche ?
Ihr Kind kann sich Zahlen und Rechenvorgänge nicht recht vorstellen? Ihm fehlt das Verständnis für mathematische Vorgänge? Die unten abgebildeten Lösungen sind typisch für Kinder mit einer Rechenschwäche (Dyskalkulie).Diesen Lösungen liegen falsche Annahmen zugrunde, die die Kinder zu systematischen Fehlern verleiten. Sie schaffen es nicht, sich vom Fingerrechen zu lösen, lernen Rechenaufgaben als inhaltsleere Sätze auswendig oder finden gar keinen Lösungsweg.
Diese Kinder benötigen Unterstützung. Die Rechenschule im Studienkreis hilft Grundschülern im
Einzelunterricht oder in einer kleinen Lerngruppe mit einer speziellen Förderung. Die Grundlage dieser Förderung bildet das an der Dortmunder Universität entwickelte Zahlenbegriffstraining. Im Mittelpunkt des Förderkonzepts steht die gemeinsame Aufarbeitung von Fehlern, die beim mathematischen Denken der Kinder auftreten. Inhaltlich wird der Lernstoff der Grundschule neu aufgearbeitet.
Ergänzt wird die gezielte Förderung durch Übungen zur visuellen Wahrnehmung und zum räumlichen Denken sowie Entspannungsübungen.
Wie können Sie zu Hause erkennen, ob ein Kind eine spezielle Förderung benötigt?
- Mathe-Hausaufgaben werden nur mühsam, sehr langsam oder widerwillig erledigt.
- Die Aufgaben werden nur schematisch gelöst.
- Das Kind klammert sich beim Üben an ein Lösungsvorgehen, unabhängig vom Aufgabentyp.
- Geübtes ist am nächsten Tag wieder vergessen.
- Rechenwege werden wahllos eingeschlagen.
- Das Kind erfindet scheinbar Lösungen ohne jeden Zusammenhang zur Aufgabe.
- Mathematik entwickelt sich zum Angstfach.
- Das Kind ist verunsichert, schüchtern, wütend enttäuscht, demotiviert….
Um zu erkennen, ob eine Rechenschwäche vorliegt und ob ein Besuch der Rechenschule empfohlen werden kann, wird vorab ein pädagogischer Test durchgeführt.
Schule Steinbach-Hbg.